Restaurierung von Kleindenkmälern

Hl. Johannes Nepomuk

neben der Rettenbachbrücke

Da die Statue im Winter 2019/20 einige Schäden erlitten hatte, ersuchte der Ischler Heimatverein die Stadt Bad Ischl um einen Schutz für diese.

Frau Bürgermeisterin Ines Schiller stimmte zu. DI arch Franz Federspiel entwarf einen Schutz nach älterem Vorbild, der städtische Wirtschaftshof führte die Arbeiten aus. Im November 2020 erheilt der Heilige nun eine Art Häuschen gegen die Unbilden der Witterung.

Grabmal Prinzessin von Thurn und Taxis

Restaurierung 2019/20

Maria Aurora Prinzessin von Thurn und Taxis, geborene Gräfin Batthyány von Német-Ujvár, war die Gattin von Friedrich Hannibal Prinz von Thurn und Taxis (* 3. September 1799 in Prag; † 17. Jänner 1857), Friedrich Hannibal schloss 1831 die Ehe mit Maria Antonia Aurora , das Paar hatte 7 Kinder.
Maria Aurora Prinzessin von Thurn und Taxis verstarb im Februar 1881 in Ischl. Tochter Rosa ist ebenfalls hier begraben.

Das Grabmal wurde für „immerwährende Zeiten“ dem Markt Ischl vermacht.

Das wunderschöne Grabmal hatte im Laufe der Zeit schwer gelitten, die Schrift war kaum mehr lesbar, die Metallteile und das Dach waren verrostet.

Der Ischler Heimatverein ließ 2019/20 das Grab, das ein Schmuckstück des Ischler Friedhofes ist, restaurieren. 

Durchführung der Arbeiten: Steinmetzarbeiten und Schrift Steinmetzmeister Günter Brucker. Alle Metallteile, -verzierungen: Mag. Georg Riemer. akad. Restaurator. Dach: Dachdecker Berner. 

 

Flurkreuz Unterer Kreuzstein

Votivtafeln

Vor Jahren malte Frau Hanni Ballerin zwei Tafeln, die an Unglücksfälle beim unteren Kreuzstein erinnern. Die Originale befinden sich im Museum der Stadt Bad Ischl. Diese Tafeln wurden nun wieder hergerichtet und neben dem Kreuz am Soleleitungsweg in Mitterweißenbach aufgestellt.

Die kleinere Tafel erinnert an das Unglück 1720, die größere an das im Jahre 1816.

Flurkreuz Unterer Kreuzstein

Wiederaufstellung 3.6.2020

Im Gegensatz zum jedermann bekannten „Oberen Kreuzstein“ fristet der „Untere Kreuzstein“ heute ein wenig beachtetes Dasein. Ursprünglich stand dieses Kreuz auf einer Felsinsel im Traunfluss, die als gefährliches Schifffahrtshindernis erst 1912 gesprengt  worden ist. Ein Kreuz ist schon um 1680 auf dem Felsen nachweisbar, wahrscheinlich wurde es von Anna Polixena Lidl, deren Sohn hier 1719 verunglückt ist, erneuert. 1720 passierte hier die vermutlich folgenschwerste Schiffskatastrophe im Salzkammergut mit ca. 70 (!) Toten. Genau 300 Jahre später wurde das vom Ischler Heimatverein renovierte Kreuz wieder am Soleleitungsweg in Mitterweißenbach angebracht, wo es seit 1938 stand (der ursprüngliche Standort war der "Untere Kreuzstein", der gesprengt wurde).

Die Restaurierung führten Anna und Johannes Hederer (Bad Ischl) durch. Das Dach wurde von Fa. Kolanek bearbeitet. Behilflich beim Ab- und Aufbau waren Mitarbeiter des Städtischen Wirtschaftshofes Bad Ischl.

 

Kaiserin Maria Ludovika Stollen

Restaurierung 2019

Der Ludovikastollen hat wohl das schönste Stollenportal in Perneck. Der Stollen wurde 1747 aufgeschlagen und trug zunächst den Namen „Kaiserin - Maria Theresia – Stollen“. Hier befand sich auch die erste „Fremdenbefahrung“ – also das Schaubergwerk. Kaiser Franz I. und seine Gattin Maria Ludovika besuchten den Stollen 1808 und 1814. Zur Erinnerung daran wurden 1818 die beiden Obelisken aufgestellt. Die Hofkammer bezahlte dafür 322 Gulden.

Der Stollen wurde nach Maria Ludovika benannt und wurde bis 1934 befahren.

Die Ischler Firmen Steinmetzmeister Brucker und zebau sowie der Wiener Metallrestaurator Georg Riemer führten die Restaurierung vorbildlich aus - ergänzt durch Helfer der Salinen Austria AG. Wolfgang Lechner (IHV) koordinierte die Arbeiten und arbeitete selbst ehrenamtlich mit.

 

Die Gesamtkosten betrugen rund 17 000,- Euro. Der Ischler Heimatverein bedankt sich für die Förderung des Vorhabens durch das Bundesdenkmalamt, die Salinen Austria AG, das Land Oberösterreich und die Stadtgemeinde Bad Ischl.

Flurkreuz an der Steinfeldbrücke

Segnung am 17. Juni 2019

Das Flurkreuz an der Steinfeldbrücke wurde 1891 aufgestellt und ersetzte das alte Kreuz auf der "gedeckten Brücke", die abgerissen wurde. Der Corpus stammt von der k.k. Fachschule für Holzindustrie in Ebensee. 1923 wurde das Denkmal an die heutige Stelle versetzt und wurde mehrmals restauriert. 

Die letzte Restaurierung erfolgte durch den Ischler Heimatverein 2019. Die Arbeiten führten der Wirtschaftshof Bad Ischl (Überbau, Dach), die Restauratoren Anna und Johannes Hederer (Corpus), Günter Brucker (Sockel), Hanni Ballerin (Gebetstafel) und Martin Neureioter (Farbe Sockel  Arbeit erfolgte gratis!) durch. Gesamtkosten rund € 10 000,-


Marterl am Soleweg

Projekt abgeschlossen

Am Soleweg von Bad Ischl nach Lauffen - nach dem Kaiser Jagdstandbild - befindet sich im Felsen eine Nische. Darin war ein Bild der Heiligen Familie verborgen, das schon stark verwittert war. Da dieses kleine Marterl sehr beliebt ist (es stehen dort immer Lichter, es gibt Blumenschmuck etc), hat sich der Ischler Heimatverein entschlossen, das Bild erneuern zu lassen. Frau Hanni Ballerin hat nach altem Vorbild ein neues Bild gemalt. Da der Weg gesperrt ist, konnte noch keine Einweihung stattfinden.

Quellnymphe

im Garten des Museums

Im Garten des Museums der Stadt Bad Ischl steht eine Quellnymphe, die ihren ursprünglichen Platz beim "Wirerbrunnen" im Gries hatte. Die Figur ist ein Zinkguss und wurde in Zusammenarbeit und mit Hilfe des Bundesdenkmalamtes fachgerecht restauriert. Die Arbeiten erfolgten durch die Firma Krehon, Wien. Steinmetzmeister Günter Brucker fertigte aus Untersberger  Marmor einen zusätzlichen Sockel an, damit die Nymphe besser zur Geltung kommt.

Die Stadtgemeinde Bad Ischl und die Sparkasse Salzkammergut unterstützen das Vorhaben. Die Nymphe in ihrem ursprünglichen "Glanz" wurde am 26. Juli 2018 wieder aufgestellt.

"Grenzkreuz" am Wiesbühel

Projekt in Planung

Wohl der älteste Bildstock in Ischl ist das "Grenzkreuz" am Wiesbühel. Es markierte die Grenze zwischen Martk Ischl und Herrschaft Wildenstein. Das Marterl ist bereits ganz verwachsen und teilweise eingegraben. Gemeinsam mit der Stadtgemeinde Bad Ischl wollen wir eine Restaurierung durchführen, um dieses wertvolle Kulturgut zu erhalten.

Erinnerungstafel "Weißes Rössl" in Lauffen

Enthüllung am 16. Oktober 2017

Am Ortseingang von Lauffen stand einst das Gasthaus "Weißes Rössl".

Ein prominenter Gast war der in der Nähe wohnende Oscar Blumenthal gewesen (1852 – 1917). Zu seinem 100. Todestag erinnern wir uns daran, dass er das Gasthaus „Weißes Rössl“ und die dort Tätigen als Vorbild für sein gleichnamiges Lustspiel genommen hat. Die Uraufführung fand 1897 statt und war ein großer Erfolg.

Später diente dieses Lustspiel Ralph Benatzky als Vorlage für sein Singspiel „Im weißen Rössl“, das am Wolfgangsee spielt. Benatzky starb genau 60 Jahre vor der Enthüllung dieser Tafel, also am 16.10.1957.

Johannes Nepomuk an der Rettenbachbrücke

Diese Johannes Nepomuk Statue wurde 2008 demoliert. 2013 wurde sie im Rahmen des "Ferienhits" von Steinmetzmeister Brucker, Mag. Christoph Breidt, Ludwig Breidt sowie 5 Kindern wieder zusammen gesetzt. Am 23. Juni 2017 fand sie ihren Platz neben der neuen Rettenbachbrücke.

Marterl in der Steinfeldstraße

Das Marien Marterl in der Steinfeldstraße wurde von Steinmetz Brucker mustergültig restauriert und am 23.6.2017 eingeweiht. Der städtische Wirtschaftshof hatte für den Bildstock ein schönes Plätzchen gestaltet.