Jahresbericht 2024

Besuch Lehárvilla

26. Jänner 2024

Auf Einladung der Stadtgemeinde besuchten interessierte Mitglieder des Inneren Rates die restaurierte Lehárvilla.

Architekt Christian Neureiter berichtete über die aufwendigen Baumaßnahmen. Das Hauptproblem war die Sicherung der Mauern, die schon viele Sprünge aufwiesen. So musste das Haus in komplizierten Arbeiten durch eine Art Bodenplatte gesichert werden. Auch ein Lift musste wegen der geforderten Barrierefreiheit eingebaut werden. Dies gelang ohne das Gesamtbild zu beeinträchtigen.

Die Ausführungen stießen auf großes Interesse. In einem Rundgang, an dem sich auch Frau Bürgermeisterin Ines Schiller beteiligte,  präsentierte sich das Haus in ungewöhnlicher Form - die leeren Räume haben eine ganz andere Wirkung als die eingerichteten. 

Die Einrichtungsgegenstände sollen bis Anfang Mai wieder genau an jene Stellen hinkommen, an denen sie ursprünglich waren.

Jahreshauptversammlung 2024

23. Februar 2024

Bei der Jahreshauptversammlung im Vortragsaal der Sparkasse Salzkammergut wurden Weichen für die Zukunft gestellt.

Obmann Johannes Eberl trat nach 18 erfolgreichen Jahren von seiner Funktion zurück. Als Nachfolger wurde einstimmig Mag. Kurt Eckel gewählt.

Die in sehr angenehmer Atmosphäre verlaufene Versammlung begann mit einem Rückblick auf die Zeit von 2006 – 2024 (Siehe die jeweiligen Jahresberichte).

Kurt Eckel dankte für das Vertrauen und dafür, dass Johannes Eberl und das gesamte Team („Innerer Rat“ und „Erinnerungsschatz“) mit ihm zusammen arbeiten werden.

In Ansprachen dankten Frau Bürgermeisterin Ines Schiller, Herr Vizebürgermeister Hannes Mathes und Dechant Christian Öhler in sehr persönlichen Worten Herrn Johannes Eberl und wünschten Herrn Kurt Eckel alles Gute für seine zukünftige Tätigkeit.

Es wurden Briefe von Landeshauptmann a.D. Dr. Josef Pühringer und von Ehrenmitglied Josef Zeppetzauer verlesen. Dieser stellte dem IHV als „Morgengabe für Eckel“ eine Erweiterung der Räumlichkeiten des Erinnerungsschatzes in Aussicht. Ebenso hatte Tourismusdirektor Jakob Reitinger geschrieben und eine Ehrenurkunde übersandt.

Johannes Eberl erhielt als Geschenk ein Aquarell von E. Gebetsroither, auf dem er auf den ersten Blick zu erkennen ist.

Anschließend klang der Abend gemütlich mit Brötchen (gespendet von Johann Eisl, Baumarkt) und Getränken aus.

Bericht in der Ischler Woche vom 28. Feb 2024

Maiandacht bei der Kreuzkapelle

24. Mai 2024

Die Kapelle wurde von Familie Hederer gereinigt. Der Heiligenschein der hl. Maria wurde auf Hochglanz gebracht, die Kerzenleuchter wurden gereinigt und ergänzt.

Am Abend des 24.5. fanden sich dann rund 50 Personen zu einer Maiandacht ein, die em. Pfarrer Franz Peter Handlechner gestaltete. Musikalisch begleitet wurde die eindrucksvolle Feier vom Vokalensemble.

Maiandacht beim Kreuzplatzaltar

28. Mai 2024

Seit der Neuerrichtung des Kreuzplatzaltars durch den Ischler Heimatverein im Jahre 2015 wird auch hier jährlich eine Maiandacht abgehalten.

Das Wetter war nicht sehr günstig, trotzdem waren um die 30 Personen gekommen. Dechant Mag. Christian Öhler gestaltete die Feier, die musikalische Umrahmung gestaltete ein Quintett der Bürgermuik Bad Ischl.

Es wurde auch des Kunsttischlers Arnold Lobisser gedacht, der diesen Altar gebaut hatte und kürzlich verstorben war.

Kulturfahrt nach Stadl-Paura

15. Juni 2024

„Unser“ Historiker Dr. Michael Kurz begleitete 38 Mitglieder des Ischler Heimatvereins auf den Spuren der Salzschifffahrt zunächst zum Traunfall bei Roitham. Beim Anblick der tosenden Wassermassen war es fast unglaublich, dass einst Waldmeister Thomas Seeauer hier eine Schifffahrtsrinne für die Salzschiffe errichten konnte.

 

Die Busfahrt führte weiter nach Stadl Paura, wo wir in drei Gruppen durch das liebevoll gestaltete Schiffleutmuseum geleitet wurden und interessante Details über die Salzschifffahrt auf der Traun erfuhren.

 

Das Mittagessen wurde im „7er Stall“, einem Gasthaus in Nachbarschaft zum Pferdezentrum eingenommen – empfehlenswert!

 

Es folgte eine Führung durch das aus der Monarchie stammende Pferdezentrum Stadl-Paura, wo wir neben anderen Attraktionen einem Springturnier beiwohnen konnten.

 

Zum Abschluss besuchten wir noch die Dreifaltigkeitskirche Stadl-Paura (1724 eingeweiht), ein barockes Kunstwerk mit einer Besonderheit: Die Kirche hat drei Altäre (Gott Vater, Gott Sohn, Hl. Geist), drei Orgeln, drei Eingänge – eindrucksvoll und theologisch interessant!